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Landtagswahl Sachsen-Anhaltnoch 45 Tage
Seit 2018 im Landtag von Sachsen-Anhalt

Meine Arbeit im Landtag

Ausschüsse, Schwerpunkte, Kleine Anfragen und Reden — ein Überblick über meine parlamentarische Arbeit für den Wahlkreis Merseburg.

Seit 2018 im Landtag von Sachsen-Anhalt

Am 16. April 2018 bin ich für Andreas Mrosek in den Landtag von Sachsen-Anhalt nachgerückt. Seither vertrete ich unsere Region in Magdeburg — zunächst in der 7. Wahlperiode, seit 2021 in der laufenden 8. Wahlperiode. Mitglied der AfD bin ich seit 2015.

Meine Arbeit im Parlament ist eng mit dem Wahlkreis verbunden. Seit 2019 sitze ich zugleich im Kreistag des Saalekreises und im Stadtrat von Merseburg. Diese drei Mandate sorgen dafür, dass ich nah an den Anliegen der Menschen vor Ort bleibe und sie von der Kommune bis in den Landtag tragen kann.

Gremien

Ausschüsse & Funktionen

Ein großer Teil der parlamentarischen Arbeit findet in den Ausschüssen statt — dort werden Gesetze, Haushalte und Anträge im Detail beraten.

Fraktionsfunktion: Fachpolitischer Sprecher für Kassen, Rechnungen sowie Rechnungsprüfungswesen

8. Wahlperiode 2021–2026

  • Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten, Medien sowie KulturMitglied
  • Enquete-Kommission „Das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch Transparenz und Reformwillen stärken“Mitglied
  • Ausschuss für Finanzenstellv. Mitglied
  • Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellungstellv. Mitglied
  • Unterausschuss Rechnungsprüfungstellv. Mitglied

7. Wahlperiode 2018–2021

  • Ausschuss für Arbeit, Soziales und IntegrationMitglied
  • Unterausschuss RechnungsprüfungMitglied
  • Ausschuss für Finanzenstellv. Mitglied
  • Ausschuss für Inneres und Sportstellv. Mitglied
  • Ausschuss für Petitionenstellv. Mitglied
  • Ausschuss für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierungstellv. Mitglied
  • 17. Parlamentarischer Untersuchungsausschussstellv. Mitglied
  • 18. Parlamentarischer Untersuchungsausschussstellv. Mitglied
Meine Schwerpunkte

Wofür ich mich einsetze

Medien und öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Als Mitglied des Ausschusses für Medien und Kultur sowie der Enquete-Kommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschäftige ich mich mit der Frage, wie ARD, ZDF und der MDR wieder das Vertrauen der Beitragszahler verdienen können. Für mich gehören dazu echte Transparenz und ein grundlegender Reformwille — bis hin zur Frage nach dem Rundfunkbeitrag in seiner heutigen Form.

Finanzen und Rechnungsprüfung

Als fachpolitischer Sprecher für das Rechnungsprüfungswesen und über meine Mitarbeit im Finanzausschuss und im Unterausschuss Rechnungsprüfung achte ich darauf, wofür das Land öffentliche Mittel einsetzt. Kontrolle der Ausgaben und ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld sind für mich kein Nebenschauplatz, sondern Kernaufgabe eines Abgeordneten.

Arbeit, Soziales und Gesundheit

Über beide Wahlperioden hinweg begleite ich die Themen Arbeit, Soziales und Gesundheit — in der 7. Wahlperiode im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Integration, aktuell im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Mir geht es dabei um eine verlässliche Versorgung und um faire Bedingungen für die Menschen in unserer Region.

Konkret nachgefragt

Kleine Anfragen

Eine Kleine Anfrage verpflichtet die Landesregierung zu einer öffentlichen Antwort — ein wirksames Werkzeug für Transparenz. Beispiele aus meiner Arbeit:

Die Anfragen verlinken auf die Originaldokumente im Parlaments­dokumentationssystem (PADOKA) des Landtages — mit der vollständigen Antwort der Landesregierung.

Im Plenum

Meine Reden

Im Plenum bringe ich die Anliegen aus dem Wahlkreis direkt in die Debatte ein. Meine Reden — nach Themen sortiert, jede zum Aufklappen und in voller Länge auf YouTube.

Gesundheit & Ärzteversorgung

Remigration für deutsche Fachkräfte – Ärzte zurückholen

Mit rund 200 Ärzten je 100.000 Einwohner ist Sachsen-Anhalt bundesweit fast Schlusslicht. Ich unterstütze die Landarzt- und Facharztquoten, die wir früh gefordert haben — mahne aber, dass jährlich über 1.000 deutsche Ärzte auswandern. Statt allein auf Anwerbung aus dem Ausland zu setzen, sollten wir diese Ärzte mit attraktiven Angeboten zurückholen.

Rede ansehen
Medizinische Versorgung darf kein Spekulationsobjekt sein

Aus dem „Klinikwandel“ ist ein Kliniksterben geworden. Medizinische Versorgung darf kein Spekulationsobjekt profitorientierter Lobbyisten sein, sondern muss sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten — der beste Datenschutz nützt nichts, wenn im Umkreis von 50 Kilometern kein Arzt mehr da ist.

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Sachsen-Anhalt als Standort für Heilberufe attraktiver machen

Trotz guter Ausbildungseinrichtungen fehlt es auf dem Land an Ärzten. Das Land muss als Standort für junge Mediziner und Heilberufler attraktiver werden — etwa durch den früheren Beitritt zu den Berufskammern schon während des Studiums, um Absolventen früh zu binden. Ein Schritt zu einer flächendeckenden Versorgung.

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Mögliche Folgeschäden endlich aufklären

Zum Antrag zur Krankheit ME/CFS: Ich habe erhebliche Zweifel an den genannten Fallzahlen, die auf Hochrechnungen statt belastbaren Daten beruhen. Klar ist: Allen Betroffenen muss geholfen und die Ursachen müssen ehrlich benannt werden — mögliche Impffolgen eingeschlossen. Solange Geschädigte auf ihren Kosten sitzenbleiben, ist die Debatte nicht zu Ende geführt.

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Pflege

Endlich eine angemessene Vergütung der Pflegekräfte

Überfüllte Stationen und Personalschlüssel, bei denen zwei Kräfte bis zu 30 Patienten versorgen — der Pflegenotstand ist bittere Realität. Die AfD fordert seit Jahren eine angemessene Vergütung der Pflegekräfte. Der jetzt erreichte Schritt ist bescheiden, aber richtig; weitere müssen folgen.

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Guter Lohn für gute Pflege

Umbauten in Pflegeheimen aus dem Corona-Sondervermögen zu fördern, ist überflüssig — das meiste ist längst gesetzlich geregelt und von den Einrichtungen selbst umgesetzt. Statt Schaufensteranträgen und mehr Bürokratie sollte das Geld in zusätzliches Personal und vor allem in eine faire Bezahlung fließen: mehr Geld auf dem Konto der Pflegekräfte.

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Ohne Ehrenamt würde unser Pflegesystem zusammenbrechen

Ehrenamtliche sind der Kitt, der das Pflegesystem noch zusammenhält — dass es ohne sie nicht geht, zeigt aber, wie kaputt das System ist. Freiwillige Hilfe darf den staatlichen Pflegeauftrag nicht ersetzen. Mein Vorschlag: eine flächendeckende, ehrenamtlich getragene Pflegeberatung in jeder Gemeinde.

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Pflegeheimfinder ja, aber auf freiwilliger Basis

Eine zentrale, barrierefreie Datenbank für freie Pflegeplätze ist sinnvoll — eine gesetzliche Meldepflicht nicht: Der Pflegealltag ist zu fluide, der Bürokratieaufwand zu hoch. Besser ein freiwilliges, attraktives Angebot, das bestehende Kassendatenbanken einbindet, plus eine Notfallstruktur. Denn: Notfälle kennen keine Geschäftszeiten.

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Digitalisierung ist kein Allheilmittel

Digitale Pflegebegutachtung als zusätzliche Option: ja. Als alternativloser Weg: nein. Der Eindruck vor Ort — Hautzustand, Reaktionen — lässt sich per Video kaum ersetzen und ist für eine korrekte Einstufung entscheidend. Ich beantrage die Überweisung in die Ausschüsse, um besonders die Fehleranfälligkeit zu klären.

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Verschärfung des Pflegeplätzemangels wäre fatal

Zur Verordnung über bauliche Mindestanforderungen: Die Verbesserungen sind gut, eine verpflichtende Einzelzimmerquote von 100 Prozent lehne ich aber ab. In Sachsen-Anhalt sind 72 Prozent nahezu erreicht, 80 Prozent reichen aus. Eine starre Vorgabe verteuert Plätze und verschärft den Mangel an bezahlbarer Pflege — das wäre fatal.

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Medien & Rundfunk

Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch Reform stärken

In der Enquete-Kommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeiten alle Fraktionen überfraktionell und ergebnisoffen zusammen — für mich ein Vorbild. Der über Zwangsgebühren finanzierte Rundfunk hat tiefe Gräben zu den Beitragszahlern aufgeworfen. Mein Grundsatz: Ändern muss sich der Rundfunk, nicht der Beitragszahler.

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Manipulation im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Ich kritisiere die aus meiner Sicht tendenziöse Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks — konkret einen MDR-Vorgang, bei dem der Eindruck einer Szene bewusst verzerrt wurde. Genau solche Fälle zeigen, warum die Rundfunk-Kommission im Landtag ihre Berechtigung hat und der MDR eine grundlegende Reform braucht.

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Digitalabgabe verhindern – keine neue Zwangsabgabe

Gegen die geplante Digitalabgabe: Sie belastet große Plattformen, kommt am Ende aber vor allem bestimmten Medien zugute. Freiheit und Unabhängigkeit der Medien entstehen durch wirtschaftlichen Erfolg, nicht durch staatliche Ausgleichszahlungen — denn freie Medien müssen auch den Staat kritisieren können. Mein Fazit: keine neue Zwangsabgabe.

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Bildung

Schulgeldfreiheit ist ein Recht, keine Gnade

Es ist nicht hinnehmbar, dass junge Menschen für das Erlernen eines Mangelberufs wie der Podologie noch bezahlen müssen. Schulgeldfreiheit ist ein Recht, keine Gnade — und die Ausbildungsvergütung eine Pflicht, wenn das Land seine Zukunft sichern will. Die Mittel stehen im Haushalt; jetzt muss gehandelt werden.

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Schulische Kernkompetenz statt Ideologie

Nur noch ein Viertel der Eltern traut der Schule zu, ihre Kinder aufs Berufsleben vorzubereiten. Den Eltern geht es nicht um Ideologie, sondern um solides Wissen — besonders in Mathematik, Physik, Informatik und Chemie. Schule soll sich auf ihre Kernkompetenzen besinnen, statt immer neue Zusatzaufgaben zu übernehmen.

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Beschlussfassung ohne Brandmauer

Alle Fraktionen waren sich einig, die AfD stimmt zu — „ganz ohne Brandmauer“ — und leistet ihren Beitrag zu einer gesundheitspolitischen Wende. Das Gesetz lindert Symptome, löst aber das Grundproblem des demografischen Wandels nicht. Wenn dadurch wenigstens einige junge Menschen im Land bleiben, ist etwas gewonnen.

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Kultur & Identität

Unsere kulturelle deutsche Identität bewahren

Von der Himmelsscheibe von Nebra bis zum Naumburger Dom — unser Kulturerbe braucht Menschen, die es lebendig halten. Das immaterielle Kulturerbe, etwa das Südharzer Brauchtum, stiftet Heimat und Identität. Den ehrenamtlichen Vereinen fehlt es an weniger Bürokratie und mehr Wertschätzung; ich unterstütze ein Landesregister für immaterielles Kulturerbe.

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Deutsche kulturelle Identität bewahren

Kurzes Statement zum Abstimmungsverhalten: Weil ein regionales Landesregister für immaterielles Kulturerbe richtig und wichtig ist, hat die Fraktion „unideologisch und im Sinne des Volkes“ zugestimmt. Mit 34 zu 30 Stimmen wurde der Antrag gegen die Koalition angenommen — ein Beispiel dafür, dass Mehrheiten hier nur mit der AfD zustande kommen.

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Für eine freie Kunst

Kunst wird dort wertvoll, wo sie das Bestehende hinterfragt — und was sie am meisten braucht, ist Freiheit, auch Freiheit vom „goldenen Käfig der Subventionen“. Den größten Schaden hat der freien Kultur die Corona-Politik zugefügt. Ich wünsche mir eine mutige, selbstständige Kunst, die den Mächtigen das Fürchten lehrt.

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Soziales & Familie

Menschen mit Behinderung Gehör schenken

Die Zahl der Menschen mit Behinderung steigt, während die Umsetzung der Bundes- und UN-Vorgaben zur Teilhabe stockt. Erst geschah zu wenig, dann wurde mit der Kündigung des Landesrahmenvertrags das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Gehört werden müssen vor allem die Betroffenen und die Versorger — und es braucht zügig Rechtssicherheit.

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Einsamkeit lässt sich nicht per Arbeitskreis lösen

Einen staatlichen Arbeitskreis gegen Einsamkeit halte ich für den falschen Weg — der Staat kann keine zwischenmenschliche Nähe schaffen. Halt geben Familie und Vereinsleben. Der Staat sollte Freiräume geben: junge Familien fördern, kostenfreie Kitas und gewachsene Traditionen erhalten.

Rede ansehen

Transparenz ist mir wichtig: Sie müssen sich nicht auf meine Darstellung verlassen, sondern können meine Arbeit an den offiziellen Quellen selbst prüfen.

Wer einen Wechsel will, muss ihn mittragen.

Werden Sie Mitglied der AfD im Saalekreis. Bringen Sie Ihre Stimme, Ihre Erfahrung und Ihren Willen für einen echten Politikwechsel in unsere Heimat ein — dort, wo Entscheidungen tatsächlich getroffen werden.