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Thema 05 von 05

Bezahlbare Energie für alle!

Ich will, dass Strom und Wärme im Saalekreis wieder planbar bezahlbar werden — für Familien wie für Betriebe.

Als Aufsichtsrat der Stadtwerke Merseburg sehe ich, was Energiepolitik konkret bedeutet: Sie entscheidet, ob eine Familie im Winter die Heizung aufdreht und ob ein Betrieb am Standort bleibt. Im Saalekreis mit Leuna, Buna und Schkopau hängen Arbeitsplätze unmittelbar an verlässlichen Energiepreisen. Deshalb ist Energie für mich kein abstraktes Klimathema, sondern eine Frage der wirtschaftlichen Existenz vor Ort.

Energiepreise entscheiden über den Industriestandort Saalekreis

Leuna, Buna und Schkopau sind keine beliebigen Adressen auf der Landkarte. Hier wird energieintensiv produziert, hier hängen Facharbeitsplätze und ganze Zulieferketten an der Frage, was eine Kilowattstunde kostet. Wenn Energie zum unkalkulierbaren Risiko wird, treffen Unternehmen ihre Investitionsentscheidungen anderswo. Aus meiner Sicht ist das die eigentliche Standortfrage für unsere Region — und sie wird in der Energiepolitik entschieden, nicht in Sonntagsreden über den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt.

Was in Leuna oder Schkopau verloren geht, kommt nicht zurück. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass Energiepolitik in Magdeburg wieder von den Bedürfnissen der hier ansässigen Industrie her gedacht wird. Wer chemische Produktion im Land halten will, muss ihr eine belastbare Perspektive bei Strom- und Gaspreisen bieten. Alles andere ist ein schleichender Abschied von der industriellen Substanz, die unsere Region über Jahrzehnte getragen hat.

Technologieoffenheit statt Verbote und Zielmarken

Aus meiner Sicht ist der Grundfehler der bisherigen Energiepolitik, dass sie von politisch gesetzten Zielmarken aus rückwärts rechnet, statt von der Physik und den tatsächlichen Kosten her zu denken. Wer Technologien vorab per Gesetz ausschließt, verzichtet auf Lösungen, die vielleicht günstiger und verlässlicher wären. Ich will, dass der Wettbewerb der Technologien entscheidet, welcher Weg zur sicheren und bezahlbaren Versorgung führt — und nicht die Vorfestlegung einer Verwaltungsvorschrift.

Das gilt besonders beim Heizen. Eigentümer und Mieter tragen die Kosten von Vorgaben, die ihnen wenig Wahl lassen und deren Wirtschaftlichkeit im Einzelfall niemand geprüft hat. Ich setze mich dafür ein, dass Menschen selbst entscheiden können, wie sie ihre Wohnung warm bekommen. Wer eine funktionierende Anlage betreibt, darf nicht durch politischen Druck in eine Investition gezwungen werden, die sein Budget übersteigt.

Kommunale Versorger als Anker der Versorgungssicherheit

Meine Arbeit im Aufsichtsrat der Stadtwerke Merseburg hat mir gezeigt, wie wertvoll kommunale Versorgungsstrukturen sind. Sie sind vor Ort verankert, sie kennen ihre Kunden und sie sind demokratisch kontrolliert — durch gewählte Vertreterinnen und Vertreter, die den Bürgern in Merseburg direkt Rechenschaft schulden. Diese Nähe ist ein Vorteil, den man nicht leichtfertig aufgeben sollte, wenn es um Netze, Wärmeversorgung und die Verlässlichkeit der Grundversorgung geht.

Gleichzeitig geraten Stadtwerke unter Druck, wenn ihnen von oben immer neue Aufgaben und Umbauverpflichtungen zugewiesen werden, ohne dass die Finanzierung gesichert ist. Am Ende landen diese Lasten auf der Rechnung der Kundinnen und Kunden. Ich will, dass kommunale Versorger verlässliche Rahmenbedingungen bekommen und nicht zum Ausfallbürgen einer Politik werden, die ihre Kosten nicht offen benennt.

Meine Forderungen konkret

  1. Strom- und Heizkosten spürbar und dauerhaft senkenIch setze mich dafür ein, staatlich verursachte Preisbestandteile bei Strom und Wärme konsequent auf den Prüfstand zu stellen. Entlastung muss bei den Haushalten ankommen und darf keine befristete Beruhigungspille sein.
  2. Technologieoffenheit gesetzlich verankern statt Verbote festschreibenAus meiner Sicht darf der Gesetzgeber keine Technologien vorab ausschließen. Entscheidend sollen Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit sein — nicht die ideologische Vorliebe für einen bestimmten Erzeugungsweg.
  3. Versorgungssicherheit als verbindlichen Maßstab der LandespolitikIch will, dass jede energiepolitische Entscheidung des Landes daran gemessen wird, ob die Versorgung jederzeit gesichert bleibt. Grundlast ist keine Nebensache, sondern die Voraussetzung für Industrie und Alltag.
  4. Industriestandorte in Leuna, Buna und Schkopau energiepolitisch absichernFür die energieintensive Produktion im Saalekreis brauchen wir planbare Bedingungen. Ich setze mich dafür ein, dass das Land die Interessen dieser Standorte im Bund offensiv vertritt.
  5. Kommunale Stadtwerke stärken statt mit Auflagen überfrachtenAls Aufsichtsrat der Stadtwerke Merseburg weiß ich, wie schnell neue Vorgaben kommunale Versorger überfordern. Ich will verlässliche Rahmenbedingungen, damit die Kosten nicht auf die Kunden durchschlagen.

Häufige Fragen

Was fordert Daniel Wald zu den Energiepreisen in Sachsen-Anhalt?

Daniel Wald will Strom- und Heizkosten dauerhaft senken und dafür staatlich verursachte Preisbestandteile überprüfen lassen. Er setzt sich für Technologieoffenheit statt Verbotsvorgaben ein und fordert, dass Versorgungssicherheit zum verbindlichen Maßstab der Landespolitik wird — für Haushalte ebenso wie für die Industrie im Saalekreis.

Welche Rolle hat Daniel Wald bei den Stadtwerken Merseburg?

Daniel Wald ist Mitglied des Aufsichtsrats der Stadtwerke Merseburg. Aus dieser Arbeit kennt er die Praxis kommunaler Energieversorgung und setzt sich dafür ein, dass Stadtwerke verlässliche Rahmenbedingungen erhalten und nicht durch immer neue Auflagen belastet werden, deren Kosten am Ende die Kunden tragen.

Wie will Daniel Wald die Industrie in Leuna und Schkopau schützen?

Daniel Wald will die energieintensiven Standorte im Saalekreis durch planbare und bezahlbare Energiepreise absichern. Er setzt sich dafür ein, dass das Land die Interessen dieser Betriebe im Bund offensiv vertritt, damit Facharbeitsplätze und Zulieferketten in der Region erhalten bleiben.

Wer einen Wechsel will, muss ihn mittragen.

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