Zum Inhalt springen
Landtagswahl Sachsen-Anhaltnoch 45 Tage
Thema 03 von 05

Industrie und Arbeitsplätze sichern!

Ich will, dass die Chemieregion um Leuna, Schkopau und Buna auch morgen noch produziert — und dass die Arbeitsplätze hier bleiben, nicht abwandern.

Ich bin in Merseburg geboren und kenne die Region, seit ich denken kann. Für mich ist die Chemie zwischen Leuna, Schkopau und Buna kein Wirtschaftsthema unter vielen, sondern die Grundlage dafür, dass Menschen im Saalekreis Arbeit finden, Familien gründen und bleiben können. Genau deshalb kämpfe ich im Landtag von Sachsen-Anhalt dafür, dass diese Industrie hier eine Zukunft hat.

Die Chemieregion ist das Rückgrat unserer Heimat

Wer von Merseburg aus in Richtung Leuna oder Schkopau fährt, sieht, wovon diese Region lebt. Rohrbrücken, Werkstore, Schichtwechsel: Hier entsteht Wertschöpfung, die weit über den Saalekreis hinaus wirkt. An den Chemiestandorten hängen zehntausende gut bezahlte Arbeitsplätze, dazu Handwerksbetriebe, Speditionen, Labore und Zulieferer. Wer über Industriepolitik redet, redet bei uns nicht über abstrakte Statistik, sondern über Familien, Mieten und darüber, ob junge Leute hierbleiben können.

Diese Struktur ist über Generationen gewachsen und lässt sich nicht beliebig verschieben. Chemieanlagen sind mit Netzen, Pipelines, Ausbildungswegen und Forschungseinrichtungen verbunden; geht ein großer Baustein verloren, wackeln die anderen mit. Aus meiner Sicht wird genau das in Berlin unterschätzt. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass Entscheidungen über Energie, Abgaben und Auflagen immer daran gemessen werden, was sie für die Werke an der Saale bedeuten.

Bezahlbare Energie entscheidet über den Standort

Die Chemie ist eine energieintensive Branche. Wärme, Dampf und Strom sind keine Nebenkosten, sondern der Kern der Kalkulation. Wenn Energie bei uns dauerhaft teurer ist als bei den Wettbewerbern, entscheidet sich die nächste Investition eben nicht für Leuna, sondern für einen Standort im Ausland. Diese Entscheidungen fallen leise, in Konzernzentralen, lange bevor irgendwo ein Werkstor schließt. Genau deshalb ist Energiepolitik für mich Industriepolitik.

Ich setze mich dafür ein, dass Sachsen-Anhalt bei der Energieversorgung wieder auf Verlässlichkeit und Preis schaut statt auf ideologische Vorgaben. Dazu gehört für mich, alle verfügbaren Erzeugungsarten sachlich zu bewerten, Netzentgelte und Abgaben für die Industrie zu senken und Planungssicherheit über Wahlperioden hinweg zu schaffen. Ein Werk, das über Jahrzehnte investiert, braucht mehr als politische Absichtserklärungen, die alle paar Jahre wieder umgeworfen werden.

Facharbeit, Ausbildung und Zukunft im Saalekreis

Industrie ist nicht nur Anlage und Rohstoff, sondern Können. Anlagenfahrer, Chemikanten, Elektroniker, Instandhalter — diese Berufe halten die Werke am Laufen, und sie werden hier ausgebildet. Wenn Betriebe unsicher sind, ob sich Investitionen lohnen, kürzen sie zuerst bei Ausbildungsplätzen. Genau dann verlieren junge Menschen aus Merseburg, Bad Dürrenberg oder Braunsbedra die Perspektive, in der Heimat gutes Geld zu verdienen, und suchen sie anderswo.

Mir geht es darum, diese Kette nicht abreißen zu lassen. Ich will, dass Land und Kommunen Gewerbeflächen, Verkehrsanbindung und Genehmigungsverfahren so aufstellen, dass Erweiterungen hier möglich bleiben und nicht an der Behörde scheitern. Und ich will, dass Schulen und Hochschulen in der Region eng mit den Werken zusammenarbeiten. Wer im Saalekreis aufwächst, soll wissen, dass hier ein Arbeitsplatz auf ihn wartet, von dem sich eine Familie ernähren lässt.

Meine Forderungen konkret

  1. Chemiestandorte Leuna, Schkopau und Buna langfristig absichernIch will, dass die Landespolitik die Chemieregion als strategischen Kern Sachsen-Anhalts behandelt. Jede Entscheidung muss daran gemessen werden, ob sie diese Standorte stärkt oder schwächt.
  2. Energiekosten für die Industrie spürbar senkenNetzentgelte, Abgaben und Umlagen belasten energieintensive Betriebe besonders hart. Ich setze mich dafür ein, diese Lasten zu senken, damit die Produktion hier wettbewerbsfähig bleibt.
  3. Genehmigungen beschleunigen, Bürokratie zurückbauenInvestitionen dürfen nicht in Verfahren versanden. Ich will klare Fristen, verbindliche Ansprechpartner und schlankere Auflagen, damit Erweiterungen im Saalekreis realisierbar bleiben.
  4. Ausbildung und Facharbeit in der Region stärkenIch will die Zusammenarbeit von Schulen, Hochschulen und Werken ausbauen, damit die Berufe der Chemie hier gelernt und hier ausgeübt werden.
  5. Schluss mit Industriepolitik gegen den eigenen StandortAus meiner Sicht darf kein Gesetz beschlossen werden, das unsere Betriebe schlechter stellt als die ausländische Konkurrenz. Standortschutz muss vor Symbolpolitik gehen.

Häufige Fragen

Was will Daniel Wald für die Chemiestandorte Leuna, Schkopau und Buna tun?

Daniel Wald will die Chemieregion im Saalekreis langfristig absichern. Er setzt sich im Landtag von Sachsen-Anhalt dafür ein, dass Energie für die Industrie bezahlbar bleibt, Genehmigungsverfahren schneller laufen und Auflagen den Standort nicht benachteiligen. Ziel ist, dass Wertschöpfung und Facharbeitsplätze in der Region bleiben.

Wie steht Daniel Wald zur Energiepolitik für die Industrie in Sachsen-Anhalt?

Daniel Wald sieht Energiepolitik als Kern der Industriepolitik. Aus seiner Sicht entscheiden Strom- und Wärmekosten darüber, ob in Leuna investiert wird oder im Ausland. Er will alle verfügbaren Erzeugungsarten sachlich bewerten, Netzentgelte und Abgaben senken und Planungssicherheit über Wahlperioden hinweg schaffen.

Warum ist Daniel Wald die Industrie im Saalekreis so wichtig?

Daniel Wald wurde 1982 in Merseburg geboren und vertritt seit 2018 den Wahlkreis 33 Merseburg im Landtag von Sachsen-Anhalt. An den Chemiestandorten der Region hängen zehntausende gut bezahlte Arbeitsplätze sowie viele Handwerks- und Zulieferbetriebe. Deshalb will er die Industriepolitik konsequent an den Interessen der Region ausrichten.

Wer einen Wechsel will, muss ihn mittragen.

Werden Sie Mitglied der AfD im Saalekreis. Bringen Sie Ihre Stimme, Ihre Erfahrung und Ihren Willen für einen echten Politikwechsel in unsere Heimat ein — dort, wo Entscheidungen tatsächlich getroffen werden.