Über kaum etwas wird in der Politik so viel geredet und so wenig entschieden wie über Familien. Dabei ist die Lage eindeutig: Sachsen-Anhalt hat den höchsten Altersdurchschnitt aller Bundesländer. Wer das ändern will, muss aufhören, Familien zu verwalten, und anfangen, sie zu entlasten.
Das älteste Bundesland — und niemand nennt es beim Namen
Sachsen-Anhalt altert schneller als jedes andere Bundesland. Das ist keine Naturgewalt, sondern das Ergebnis von Jahrzehnten verfehlter Politik: Wer hier eine Familie gründen will, rechnet zuerst. Er rechnet Kitagebühren, Mieten, Fahrtwege zur nächsten Schule und die Frage, ob der Arbeitsplatz in fünf Jahren noch existiert.
Die Folgen sind überall sichtbar. Geschlossene Schulen im ländlichen Raum, ausgedünnte Vereine, Feuerwehren, die keinen Nachwuchs mehr finden. Junge Menschen gehen dorthin, wo ihnen etwas geboten wird — und kommen oft nicht zurück. Genau diese Abwärtsspirale müssen wir durchbrechen, wenn unsere Heimat eine Zukunft haben soll.
Entlasten statt bevormunden
Familienpolitik heißt für mich nicht, neue Programme, Beauftragte und Beratungsstellen zu schaffen. Es heißt, jungen Müttern und Vätern konkret Geld und Zeit zurückzugeben. Wer ein Kind bekommt, soll das nicht als finanzielles Risiko erleben, sondern als das, was es ist: der wichtigste Beitrag zur Zukunft unseres Landes.
Deshalb setze ich auf direkte, unbürokratische Leistungen. Ein Willkommensgeld, das ohne Antragsmarathon ankommt. Kitaplätze, die nichts kosten. Ein Schulessen, über das keine Familie nachdenken muss. Und Kultureinrichtungen, die für Familien offenstehen, statt nur für die, die es sich ohne Weiteres leisten können.
Wohneigentum ist gelebte Familienpolitik
Wer Kinder haben will, braucht Platz — und Sicherheit. Eigene vier Wände sind die beste Absicherung gegen steigende Mieten und die beste Bindung an die Heimat. Sachsen-Anhalt hat Bauland, leerstehende Höfe und ganze Ortskerne, die auf junge Familien warten. Dieses Potenzial bleibt bisher weitgehend ungenutzt.
Ich will, dass der Erwerb von Wohneigentum für Familien spürbar günstiger wird und dass Kommunen im ländlichen Raum Bauland ausweisen können, ohne sich jahrelang durch Bürokratie zu kämpfen. Wer hier baut, bleibt hier — und mit ihm bleiben Schule, Verein und Feuerwehr. Das ist Familienpolitik, die über eine Legislaturperiode hinaus wirkt.
Meine Forderungen konkret
- 2.000 € Willkommensgeld für die ersten beiden Kinder, 4.000 € für jedes weitereEine direkte Leistung bei Geburt — gestaffelt, damit größere Familien besonders profitieren. Ohne Antragsdschungel und ohne Bedürftigkeitsprüfung.
- Kostenfreie KitaplätzeFrühkindliche Betreuung ist Daseinsvorsorge, keine Ware. Kitagebühren wirken wie eine Steuer auf Kinder — sie gehören abgeschafft.
- Kostenfreies SchulessenEine warme Mahlzeit am Tag darf keine Frage des Einkommens sein. Das entlastet Familien unmittelbar und jeden Monat aufs Neue.
- Freier Eintritt für Familien in KultureinrichtungenMuseen, Burgen und Theater in Landesträgerschaft sollen Familien offenstehen. Kultur ist Gemeingut — und Heimatbindung beginnt im Kindesalter.
- Familien und Wohneigentum fördernDer Weg ins Eigenheim muss für junge Familien in Sachsen-Anhalt wieder realistisch werden — durch geringere Erwerbsnebenkosten und verfügbares Bauland.
Häufige Fragen
Was ist das Willkommensgeld, das Daniel Wald fordert?
Daniel Wald fordert eine direkte Geldleistung des Landes bei der Geburt eines Kindes: 2.000 Euro für die ersten beiden Kinder und 4.000 Euro für jedes weitere Kind. Die Staffelung entlastet gezielt größere Familien. Die Leistung soll ohne aufwendiges Antragsverfahren ausgezahlt werden.
Warum will Daniel Wald kostenfreie Kitaplätze?
Kitagebühren wirken aus seiner Sicht wie eine Steuer auf Kinder und treffen junge Familien in der finanziell schwierigsten Lebensphase. Frühkindliche Betreuung gehört für Daniel Wald zur öffentlichen Daseinsvorsorge und sollte deshalb beitragsfrei sein — ebenso wie das Schulessen.
Warum ist Familienpolitik für Daniel Wald in Sachsen-Anhalt besonders dringend?
Sachsen-Anhalt ist das Bundesland mit dem höchsten Altersdurchschnitt in Deutschland. Ohne eine spürbare Entlastung junger Familien setzt sich die Abwanderung aus seiner Sicht fort — mit Folgen für Schulen, Vereine, Feuerwehren und den Arbeitsmarkt in der Region.
